top of page

Über die Autoren

obelix.webp

Wolf-Ulrich Böttinger

stammt aus Heilbronn und absolvierte an der Universität Stuttgart 1964 - 1968 ein Studium der Geodäsie, welches er mit der Promotion abschloss.1979 zog er berufsbedingt auf die Ostalb nach Königsbronn und wurde Mitglied der Entwicklungsabteilung für Geodätische Instrumente bei Carl Zeiss in Oberkochen. Nach Verlagerung dieser Abteilung 1997 ins thüringische Jena schied er bei Carl Zeiss aus und übernahm eine Professur für Vermessungswesen an der Hochschule für Technik in Stuttgart, die er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2010 ausübte. In diesem Zusammenhang betreute er 2003 eine Diplomarbeit, in welcher die Charlottenhöhle neu vermessen wurde. Seit dieser Zeit ist er auch Mitglied des Höhlen- und Heimatvereins Giengen - Hürben. Eine weitere studentische Bachelorarbeit an gleicher Stelle mit ähnlicher Zielsetzung und aktualisierten Messmethoden ließ er im Herbst 2016 unternehmen.

Hans-Dieter Kerpes

wuchs in Giengen auf und wohnt heute in Hürben. Er studierte Maschinenbautechnik und war in dieser Fachrichtung tätig an der Universität Ulm im Institut für Festkörperphysik. Er ist seit 2013 Mitglied des Höhlen- und Heimatvereins Giengen - Hürben und aktiver, sehr engagierter Höhlenführer. Unter anderem betreute er 2015 Professor Valerian Bachtadse und Dr. Joachim Wassermann, welche mit Studierenden der Ludwig Maximilian Universität, LMU München, geophysikalische Messungen im Wald über der Charlottenhöhle mit dem Ziel durchführten, bislang unbekannte Verlängerungen dieser Höhle zu finden.

asterix.jpg
hoehelendstein.jpg

Der markante Höhlenendstein und das hochgelotete, tatsächliche Höhlenende im lichten Wald

Die beiden Autoren stehen am sogenannten Höhlenendstein der Charlottenhöhle, der sich im Waldgebiet über der Höhle im Gewann Wasserhau auf der Gemarkung Giengen-Hürben an unauffälliger Stelle und abseits der Hauptwaldwege befindet. Die eingemeißelte Inschrift “H. E. 1943“ weist auf seine Bedeutung als Höhlenende und den Zeitpunkt seiner zufälligerweise gefundenen und durch Klopfgeräusche übertragenen Lage hin.

In der rechten Bildhälfte ist in dem mit dürren Ästen ausgelegten Viereck ein aufgestellter rotweißer Fluchtab zu sehen, welcher in der Lotrechten die präzise Lage des ca. 23 m tiefer liegenden Endes der Charlottenhöhle markiert. Der Höhlenendstein (links) und das ausgelegte Viereck mit Fluchtstab (rechts) liegen im lichten Waldgebiet weniger als 20 m voneinander entfernt.

bottom of page